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WO BISCH?
HANDY MACHT MOBIL
WO BISCH? HANDY MACHT MOBIL, BERN

Das Museum für Kommunikation in Bern und das Gestaltungsbüro gewerk design haben es sich in seiner neuesten Ausstellung zur Aufgabe gemacht, das umfassende Thema der mobilen Kommunikation und dessen Einfluss auf den gesellschaftlichen Wandel zu beleuchten.

Das Konzept teilt die Ausstellung in zwei Teile: Der erste Teil (Handy-Showroom) holt den Besucher im Alltag ab. Die Erwartung an eine "Handy-Ausstellung" wird aufgenommen und verstärkt durch die Wirkung eines aufgestyleten Handy-Showrooms. Inhalte werden visuell in Werbesprache verpackt: Zitate als Slogans, Statistiken als Angebots-Tafeln. Anschließend wird die Aufmerksamkeit auf den Durchgang im Vorhang gerichtet. Andere Besucher gehen hindurch oder kommen heraus. Ein Lichtspot weist den Weg.

Der zweite Raum (Schattenwelt) beruht auf der Idee des Kopfkinos während eines Telefonats. Man ist auf akustische Informationen beschränkt, welche aber nach und nach Assoziationen wecken. Schatten sind dabei die abstrakte Übersetzung der akustischen Information ins Visuelle. Diese Idee wird durch die Farb- und Formensprache unterstützt: Reduktion auf Graustufen, vereinfachte und geradlinige Formen basierend auf zweidimensionale Schattenrisse. Der Gedankenfluss zeigt sich in den bewegten Schatten entlang der Wände.

Eine speziell entwickelte Technologie erlaubt es den Besuchern, mit einem Handy akustische Informationen abzurufen. Beim Betreten des Raumes eröffnet sich damit ein ironisches Bild der Handynutzung im heutigen Alltag.

UMFANG: KONZEPT UND GESTALTUNG VON AUSSTELLUNGSGRAFIK, TYPOGRAFIE, ILLUSTRATIONEN, INTERAKTIVE MEDIEN ++ AUFTRAGGEBER: GEWERK DESIGN, BERLIN